logo
Konzertgitarre E-Gitarre Westerngitarre E-Bass

Unterricht für E-Bass und Akustik-Bass

Ein E-Bass wird mit Fingern gezupft

Der Bass ist in der Pop-Musik die Schnittstelle zwischen Schlagzeug/Rhythmus und den Instrumenten. Seine Rolle sollte man nicht unterschätzen und das Bassspiel nicht mit langweiligem Begleiten abtun. Die Aufgabe lautet vielmehr das Schlagzeug zu unterstützen, gleichzeitig harmonisch die Musik mitzuformen.

Was gelernt wird

Absolutes Basiswissen ist die Lage der Töne auf dem Griffbrett, besonders auf den tiefen Saiten. Mit diesem Wissen kannst du einfache Begleitungen spielen, die aber zunächst noch recht eintönig sind.

Zu lernen, mit welchen Tönen die Begleitung erweitert oder verziert werden kann, geht dann in die einfache Musiktheorie. Dafür gibt es einfache Regeln, die sich schnell umsetzen lassen.

Die Technik der Zupfhand stellt wie bei allen Gitarren die Frage der Tonerzeugung. Ob du für den Einstieg lieber mit Fingern zupfst oder mit Hilfe des Plektrons, finden wir zusammen heraus. Als versierter Basser sollte man wohl beides können, aber der Weg zu gutem Fingerzupfen ist etwas weiter.

4, 5 oder 6 Saiten

Bässe gibt es mit verschiedenen Saitenzahlen. Das verbreitete Instrument hat 4 Saiten. Damit bist du als Anfänger gut ausgelastet. Schließlich müssen erst die Töne in den unteren Lagen gelernt werden. Erst dann kann es in höheren Oktaven und in höheren Lagen auf dem Hals weitergehen.

Ein 5-Saiter liefert mit einer tiefen B-Saite noch mehr Bassschub. Das macht sich in allen Musikrichtungen gut, aber mit der zusätzlichen Saite wird der Hals dicker. Das Greifen wird somit etwas erschwert. Ob die gewonnene Tonerweiterung nützlich ist, muss jeder selbst ausprobieren und für sich einschätzen.

Auf einem 6-saitigen Bass erhält man zusätzlich eine hohe C-Saite. Im Jazz und vergleichbaren Musikstilen ist dies von Vorteil. Hier dient der Bass oft zu erweiterten Begleitlinien oder sogar Solo-Melodien.

Fretless

Ein Fretless vom Kopf nach unten gesehen

Bass-Gitarren gibt es auch ohne Bünde/Frets. Die Spieltechnik entspricht dann eher einem Kontrabass. Dieses Instrument spielt sich gänzlich anders als der bundierte Bass. Das Orten der Töne und das Erkennen schiefer Töne braucht übung und ein gutes Gehör.

Bei Interesse können wir hier im Unterricht einiges ausprobieren. Neulinge sind mit diesem Instrument möglicherweise überfordert. Antesten kann aber sicher nicht schaden.